Furiosa – a Mad Max Saga (2024)

Furios ist anderes. Furios hätte eine Geschichte, eine Heldenreise – die gibt es hier leider nicht. Mad Max Furiosa ist jedoch nur eine aneinander Reihung von Actionszenen – nicht mehr.

Es gibt keinen Spannungsaufbau. Wie soll ich bei einem Film ohne Dramaturgie mitfiebern und mit den Figuren leiden? Gar nicht. Alles ist ohne Emotionen. Die Dialoge sind zufällig und belanglos – wie sollen die Gespräche auch interessant sein, wenn die Handlung fehlt? Einzig Chris Hemsworth hat seinen Spass, aber es scheint, er spielt in einem eigenen Film. Gerade Anya Taylor-Joy als Furiosa hätte mehr Raum für Gefühle und Charakterbildung erhalten sollen, schliesslich ist sie die titelgebende Figur. Eine Träne, die über die Wange läuft, reicht dazu nicht aus.

Die wichtigen Momente im Film werden nicht zelebriert: Der wertvolle Fruchtkern, der immer wieder gezeigt wird, ist am Schluss einfach plötzlich ein Baum und Furiosas Arm ist irgendwann mal weg und in der nächsten Szene als Prothese wieder dran. Fertig erzählt. Das sind verpasste Chancen, wenn man eine Vorgeschichte zu einem der besten Actionfilme der letzten Jahre erzählen will.

Und dann kommen wir zum CGI – da läuft mir eine Träne über die Wange oder auch zwei. Da sieht der 9 Jahre alte Vorgänger immer noch deutlich besser aus. Ich fasse es kurz: Die animierten Szenen sehen zum Teil aus, wie zu Zeiten des schwarz-weiss Stummfilmzeiten, wo Spielzeugautos in 1,5-facher Geschwindigkeit durch den Bildschirm huschen und der Horizont als Rückwand manuell vorbeigezogen wird. Feuereffekte flackern wie auf der Playstation 2 … es ist zum den Kopf in den Sand stecken.

Die Saga hat man morgen schon wieder vergessen!


Bewertung

1 1/2 kaputte Spielzeugautos

Verpasse keinen Artikel!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert